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Alltagsbegleiter im Pflegeheim

Termine und Preise

22.08.2022 - 12.12.2022  08:45 - 12:00 Uhr     1512

Matthias Bögel 
Fulda
Sankt-Laurentius-Straße 4 36041 Fulda
 

Nutzen

Die Ausbildung zum Alltagsbegleiter im Pflegeheim beinhaltet die beiden Qualifikationen „Helfer in der Pflege“ und „zusätzliche Betreuungskraft im Pflegeheim nach §§43b, 53c SGB XI“

Inhalte

Mit dieser Doppelqualifikation sind Sie in Pflegeeinrichtungen sowohl in der Betreuung wie in der Grundpflege der Bewohner einsetzbar - und dies macht Sie für Arbeitgeber besonders attraktiv.

Denn diese Kombination der Qualifizierungsmaßnahmen „zusätzliche Betreuungskraft im Pflegeheim“ und „Helfer in der Pflege“ eröffnet Ihnen die Möglichkeit zu vielfältigen Anstellungen als

Betreuungsassistent/in, zusätzliche Betreuungskraft im Pflegeheim, Alltagsbegleitung, Pflegehilfe

Die Qualifikation hat die Vermittlung in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis zum Ziel.

Ein Arbeitsfeld mit Zukunft!

 

Kurzübersicht:

Immer mehr Senioreneinrichtungen setzen auf kleine Wohngruppen, in denen sich das Leben abspielt. Hier verbringen Bewohner gemeinsam ihren Tag. In der zentralen „guten Küche“ mit anschließendem Aufenthaltsraum trifft sich jeder, der Gesellschaft sucht. Wem es Spaß macht, der kann beim Kochen helfen. Neben der Zubereitung von frischen Speisen stehen auch die Empfindung der Gerüche, die Geräusche und natürlich das soziale Miteinander im Vordergrund. Das Leben in der neuen Großfamilie bietet somit vielfältige Anlässe, die Senioren möglichst lange mobil und geistig fit halten.

In jeder Wohngemeinschaft ist immer ein Alltagsbegleiter vor Ort. Er bestimmt gemeinsam mit den Bewohnern den Tagesablauf und kümmert sich um alles und jeden, der Hilfe benötigt. Da diese Unterstützungen gleichermaßen in der Pflege wie in der Betreuungsarbeit anfallen, ist es wichtig, dass alle Alltagsbegleiter in beiden Bereichen geschult sind.

 

Die Aufgaben in der Betreuung umfassen u.a.

  • Sozialbetreuerische Begleitung von älteren Menschen
  • Unterstützung für alleinstehende Menschen ohne soziale Kontakte, mit ihnen gemeinsam Mahlzeiten zubereiten, Begleitung bei Einkäufen und Freizeitaktivitäten, alte Hobbys wiederaufleben lassen, Zuhören, Vorlesen, gemeinsam etwas tun
  • Durch Biographiearbeit vorhandene Fähigkeiten erkennen und den Menschen hierbei fördern, aktivieren und motivieren
  • Individuelle Entlastung des Pflegepersonals durch Übernahme kleinerer pflegerischer Maßnahmen

 

Die Qualifizierungsmaßnahme umfasst 3 Module

  • Modul 1: Grundlagenwissen Pflege, 160 Unterrichtsstunden in 8 Wochen: (Körperpflege und Ausscheidung, Ernährung, Bewegung, Vorbeugende Maßnahmen usw.) Pflegehilfsdienst (Psychosoziale Aspekte der Pflege, Organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen, Erstkontakte in der Pflege, Lebensraumgestaltung, Hygiene, Kräfteschonende Arbeitsweise…)
  • Modul 2: Pflegepraktikum. 80 Stunden in 4 Wochen: Die im Modul 1 erlangten theoretischen Kenntnisse werden in einem 80-stündigen Praktikum gefestigt
  • Modul 3: Aufbaukurs Betreuungsarbeit. 80 Unterrichtsstunden in 4 Wochen: Vertiefen der Kenntnisse, Methoden und Techniken über das Verhalten, die Kommunikation und die Umgangsformen mit betreuungsbedürftigen Menschen, Rechtskunde, Hauswirtschaft, Ernährungslehre und Beschäftigungsmöglichkeiten

Auch verkürzte Ausbildungen sind möglich: Die modulare Ausbildung ermöglicht Ihnen, nur an der Qualifikation „Helfer in der Pflege“ teilzunehmen, oder wenn die Voraussetzungen (Schwesternhelfer/in, Helfer/in in der Pflege) erfüllt sind, nur am Modul 3 „Aufbaumodul zur Qualifikation zusätzliche Betreuungskraft im Pflegeheim nach §§43b, 53c SGB XI“.

 

Abschluss / Zertifikat

Die Module des theoretischen Unterrichts enden jeweils mit einem Test, das Praktikum mit einem Abschlussgespräch.

Bei erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie nach dem Modul 2 das Zertifikat „Helfer in der Pflege“ und nach dem Modul 3 das Zertifikat „Zusätzliche Betreuungskraft nach §§ 43b, 53c SGB XI“ sowie das Zertifikat „Alltagsbegleiter im Pflegeheim“.

 

Teilnahmevoraussetzungen

Der Gesetzgeber fordert neben der gesundheitlichen auch die persönliche Eignung der Personen, die sich für die Qualifikation entscheiden.

Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf den Sozialkompetenzen. Hierzu zählen kommunikative Kompetenzen, die Fähigkeit zur Empathie und eine positive Grundeinstellung gegenüber psychisch erkrankten Menschen. Zudem ist ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und Belastbarkeit erwünscht.

Nachweis der gesundheitlichen Eignung durch ein hausärztliches Attest.

 

Fördermöglichkeiten

Der DRK-Kreisverband Fulda ist nach AZAV zertifiziert. Liegen die individuellen Voraussetzungen vor, können die Lehrgangsgebühren von der Bundesagentur für Arbeit, den Jobcentern oder anderen Kostenträgern, wie z. B. dem Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD), den Berufsgenossenschaften oder Rentenversicherungsträgern (DRV) übernommen werden.

Natürlich bieten wir auf Wunsch auch Ratenzahlung an. Sollte in Ihrem individuellen Fall keine der Förderungsmöglichkeiten greifen, dann sprechen Sie uns an. Vielleicht besteht die Möglichkeit zur Kostenerstattung im Falle Ihrer Festanstellung an einem DRK-Haus.

Abschluss

Zertifikat
Ihr Ansprechpartner

Patricia Peege

Leitungsassistenz DRK Akademie
0661 90291-19
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